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Projektbeschreibung

Internationale Bauaustellung Hamburg – Weltgewerbehof

Im Rahmen der IBA in Hamburg, deren Motto eine nachhaltige, ökologisch und sozial ausbalancierte Stadtentwicklung ist, entstand am südlichen Rand des Weltquartiers auf einer Fläche von rund 6.000 m² eines der größten gewerblichen Projekte der Bauausstellung, der Weltgewerbehof.

Er liegt eingebettet in die umliegende städtische Wohnbebauung und ermöglicht die angestrebte enge Verbindung von Wohnen und Arbeiten. Der gesamte Bereich wird mit einer Dachkonstruktion aus Stahlstützen sowie transparenten Polycarbonat-Platten bzw. Photovoltaik-Elementen überspannt. Durch die  Anordnung modular konzipierter Einzelgebäude entstehen unter diesem Dach Werkhöfe, die witterungsunabhängig für individuelle oder gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt werden können. In den Modulen sind flexibel teilbare Einheiten von 30 m² bis 500 m²  mit Werkstätten und Büros sowie Gastronomienutzungen untergebracht. Das vorherrschenden Material der Gebäude ist aus Nachhaltigkeitsgründen Holz, sowohl für die Fassaden, Türen und Fenster, als auch für die tragenden Konstruktionen. Die Fassaden sind gegliedert durch den Wechsel von Holzstrukturen im Erdgeschossbereich und unterschiedlich hohe Polycarbonatfassaden im oberen Bereich, die für eine großzügige natürliche Belichtung sorgen.

Neben einer wirtschaftlichen Bauweise wurde die Einbindung in das regenerative Energiekonzept des Stadtteils (IBA-Projekt Energiebunker) realisiert. Außerdem waren Untersuchungen zur Reduzierung deren Schallemissionen in die Umgebung zu berücksichtigen.

Das Projekt wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) gefördert.

Eckdaten

Typologie

Gastronomie, Industrie, Verwaltung

Bauherr

GWG Gewerbe

Leistungsphasen

5 - 9

Planungsbeginn

2012

Baubeginn

2012

Fertigstellung

2013

Brutto Grundfläche

2.959 m²

Nutzfläche

2.859 m²

Brutto Rauminhalt

9.108 m³

Baukosten

5,4 Mio. €